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Wieder im Winterlager

Und schon wieder ist ein Sommer vorüber. Wir hatten viele schöne Törns und auch spannende andere Abenteuer. Darüber werden wir in den nächsten Wochen noch ausführlicher berichten.

Inzwischen sind wir wieder in Peenemünde angekommen und die Arbeiten, um das Schiff winterfest zu machen, haben begonnen. Die grösste Aufgabe für den Winter ist die Überholung der Hauptmaschine. Sie war 2013 das letzte Mal beim „Maschinendoktor“. Sie hat uns immer sehr gute Dienste geleistet und uns auch nie im Stich gelassen.

Die Maschine samt Getriebe ist inzwischen ausgebaut und bei der Firma MWA in Anklam. Dort bekommt sie nun ein komplettes „Wohlfühlprogramm“ und wird dann im Frühjahr an ihren angestammten Platz zurückkehren.

Törnplanänderung

Liebe Mitsegler*innen

Sicher habt auch ihr die Entwicklung der Fallzahlen in Grossbritannien verfolgt und euch gefragt, ob wir dort segeln können. Wir haben bis zuletzt gehofft, dass es diesmal klappt. Leider wird es auch in diesem Jahr nicht möglich sein. Das Virus hat sich, wie ihr alle wisst, wieder eine neue Variante ausgedacht und damit unsere Pläne durchkreuzt. Daher hat der Vorstand des SSC gestern beschlossen, die Reise nach Grossbritannien abzusagen.

Dennoch wollen wir natürlich segeln und ihr hoffentlich auch. Aus diesem Grund informieren wir euch heute ausführlich über die verschiedenen denkbaren Routen und möchten diese gerne mit euch per Zoom besprechen.

Sicher ist:

Wir starten am Wochenende 26./27. Juni in Peenemünde. Am 3.7. sind wir in Hamburg, wo die erste Crew an Bord kommt, die mit uns nach Amsterdam segelt.

Von Amsterdam (10.7.) wollen (oder vielmehr müssen) wir wieder zurück in Richtung Dänemark, Deutschland und Schweden segeln.

Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten:

1. Option: Von Amsterdam um Skagen (Nordspitze von Dänemark) herum Richtung Göteborg oder Kopenhagen. Denkbar ist auch eine Passage durch den Limfjorden. Das ist eine Querverbindung von der Nordsee (Thyborøn) über Aalborg in das Kattegat (Hals). Dieser Törn ist sicher auch landschaftlich sehr reizvoll.

Auf dieser Strecke wäre ein Crewwechsel für den Törn vom 17. -24.7. z.B. im dänischen Esbjerg denkbar. Das ist Dänemarks grösster Nordseehafen und mit der Bahn von Basel über Hamburg gut zu erreichen (z.B. mit dem Nachtzug von/nach Hamburg).



Ab Esbjerg sind 2 Zielhäfen denkbar:
entweder von Esbjerg nach Kopenhagen, was ein Törn mit ca. 350 sm wäre (also sportlich mit einzelnen langen Schlägen).
oder von Esbjerg nach Göteborg. Das wären ca. 250 sm. (etwas entspannter).



2. Option: Von Amsterdam über Hamburg durch den NOK (Nord-Ostsee-Kanal) nach Kopenhagen. In dieser Variante würde der Crewwechsel zum Törn vom 17.-24. Juli dann in Hamburg stattfinden.
Die erste Woche ginge über die Friesischen Inseln und wenn möglich Helgoland. Während der zweiten Woche wäre man einen Tag unter Maschine im Kanal im Landesinnern unterwegs.
Bei diesem Törn würden wir um die 250 sm zurücklegen. Also auch ein entspannter Törn.

Von Kopenhagen oder Göteborg möchten wir dann weitere Törns segeln. Dabei ist auch wieder Kiel eine Option als Start- und Zielhafen. Da es eine direkte Verbindung von Zürich nach Kiel gibt, ist es aus der Schweiz sehr einfach zu erreichen.

Grundsätzlich müssen wir uns nach den Reisebestimmungen und eventuellen Auflagen in den einzelnen Ländern richten. Stand heute kann man sich in Dänemark und Deutschland relativ frei bewegen. Es gibt nur noch geringfügige Auflagen, z.B. was das Tragen von Masken betrifft.

Die Häfen sind alle offen und die An-/Abreise ist auch problemlos möglich.

Es geht los

Liebe Segelfreund*innen, liebe Freunde*innen der Timanfaya

Es geht los!

An der Vorstandssitzung vom 21.5.2021 hat der Vorstand des Swiss Sailing Clubs (SSC) beschlossen, dass die Timanfaya planmässig am 19.6.2021 zu ihrem ersten Törn Richtung Kiel starten soll.

Momentan entspannt sich die Situation um Covid-19 in den Gebieten, die angesteuert werden sollen weiter. Deshalb ist der Vorstand sehr optimistisch, dass alle Törns wie geplant durchgeführt werden können, immer im Bewusstsein, dass sich die Lage in kurzer Zeit wieder verschlechtern könnte. Sollten im Laufe der Saison erneut Reisebeschränkungen erlassen werden, die die geplanten Törns verunmöglichen, so wird der SSC im Falle von Stornierungen bzw. Rücktritten von bereits gebuchten Törns, die gleichen Regelungen anwenden wie in der Saison 2020 (siehe Anhang weiter unten).

Dazu folgende Information: Der SSC konnte, aufgrund der Flexibilität vieler Mitsegler*innen in dieser aussergewöhnlichen Situation und des doch passablen Verlaufes der Saison 2020 mit den Törns in der Ostsee, genügend Einnahmen generieren, um 2020 allen Rückzahlungsforderungen zu 100% nachzukommen.

Der SSC geht davon aus, dass sich viele potentielle Mitsegler*innen auch in dieser Saison kurzfristig zur Teilnahme an einem Törn entscheiden werden, und er wird alles in seiner Macht Stehende tun, um die Timanfaya immer pünktlich an den jeweiligen Start- und Zielhäfen für euch bereit zu halten.

Das Skipperpaar, Boris und Andrea, freuen sich also auch über kurzfristige Anfragen und hoffen, viele von euch wieder an Bord der Timanfaya begrüssen zu dürfen, um mit euch die interessanten Segelreviere der Saison 2021 kennen zu lernen.

Wichtige Infos zu Covid-19

Der Skipper, Boris Kulpe, hat am 21.5.2021 seine zweite Impfung erhalten. Die Skipperin, Andrea Brönnimann, hat ihre erste Impfung am 22.5.2021 erhalten, wird am 21.6.2021 die zweite Dosis bekommen und somit bei ihrem Eintreffen auf der Timanfaya ebenfalls komplett geimpft sein.

Zum Thema Reisen im Zusammenhang mit Covid-19 möchte der SSC auf Folgendes hinweisen.

Aufgrund der Situation im Zusammenhang mit Covid-19, weist der SSC ausdrücklich darauf hin, dass sich die Reisebedingungen jederzeit kurzfristig und länderspezifisch ändern können, und dass der SSC für die den Mitsegler*innen daraus eventuell entstehenden, zusätzlichen Kosten keine Haftung übernehmen kann.

Die Mitsegler*innen müssen sich eigenverantwortlich über die aktuellen Regelungen und Reisebestimmungen informieren und diese auch beachten, insbesondere Reisebestimmungen für die An- und Abreise im Start- und Zielland sowie den Aufenthalt im entsprechenden Törngebiet.

Auch Regelungen, die eine eventuell notwendige Impfung, Tests oder andere Massnahmen betreffen müssen die Mitsegler*innen eigenverantwortlich umsetzen. Der SSC übernimmt keine Haftung für eventuelle, den Mitsegler*innen aus Nichtbeachtung von Reisebestimmungen entstehende Kosten und behält sich des Weiteren vor, Kosten, die dem SSC aus Nichtbeachtung von Reisebestimmungen entstehen, den Mitsegler*innen in Rechnung zu stellen.

Es kann sein, dass in den laut Törnplan ausgewiesenen Start- und Zielhäfen, bedingt durch Covid-19, Regeln gelten, die einen Crewwechsel dort verunmöglichen, z.B. Liegeplatzbeschränkungen. Somit ist es möglich, dass auf andere Häfen der Umgebung ausgewichen werden muss. Die Crewmitglieder müssen dann selbstständig und auf eigene Kosten zu bzw. von diesen Ausweichhäfen an- oder abreisen. Sollte dieser Fall eintreten, so wird dies durch den Skipper entsprechend kommunizieren.

Auszug aus dem Beschluss aus dem Jahr 2020

Betreffend der aufgrund von Covid-19 nicht durchführbaren Törns hat der Vorstand des SSC Folgendes beschlossen:

Alle Buchungen und Anzahlungen bleiben bestehen (Gutscheinregelung). Alle Zahlungen die von Clubmitgliedern in diesem Zusammenhang bereits gezahlt wurden, werden zur Abgrenzung als transitorische Passive auf das Buchungsjahr 2021 des SSC gebucht.

Tritt jemand von einer, der gebuchten Reisen zurück, nachdem klar ist, dass diese nicht wie im Törnplan beschrieben durchgeführt werden kann, dann streben wir folgende Regelung an:

Nach dem Jahresabschluss des SSC für das Jahr 2020 werden alle dann vorhandenen, flüssigen Mittel, anteilig auf die einzelnen Rückforderungen aufgeteilt und zurückbezahlt. Dabei ist festzustellen, dass es einzelne Mitsegler*innen gibt, die bereits den vollen Törnbeitrag bezahlt haben, während andere ihre Anzahlung bis heute nicht geleistet haben. Die Mitsegler*innen, die bereits den gesamten Törnbeitrag bezahlt haben, erhalten auf alle Fälle die 2. Rate ganz zurück, bevor dann der Rest anteilig aufgeteilt wird.

Wie diese Reglung konkret ausgestaltet werden könnte, wäre dann Gegenstand der nächsten Generalversammlung des SSC.

Was die Rückzahlungen anbelangt möchte der Vorstand Folgendes anmerken.

  1. Der SSC hat zur Ermöglichung der geplanten Törns 2020 von den Mitsegler*innen Anzahlungen in Höhe von ca. 18.000,00 CHF erhalten.
  1. Der Unterhalt der TIMANFAYA generiert nicht unerhebliche finanzielle Verbindlichkeiten.

Versicherung, Winterlager, Schiffsunterhalt wie z.B. Unterwasseranstrich, Revision der Antriebswelle, jährliche Revision von Hauptmaschine und Generator, Revisionsarbeiten an allen aus Holz gefertigten Teilen (Cockpittisch, Backskistendeckel), um hier nur einige zu nennen.

Es wurden noch weitere für die Sicherheit, die Instandhaltung und generell für die Durchführung der geplanten Törns notwendige Investitionen getätigt. So z.B. 10 neue Automatikschwimmwesten mit Schrittgurt sowie Seekarten (elektronisch und Papier) für das geplante Segelrevier, neuer Kartenplotter.

Und es werden weitere Ausgaben (auch ohne entsprechende Einnahmen) auf den SSC zukommen, wie z.B. die Liegeplatzkosten während der Zeit, der nicht durchführbaren Törns (z.B. in Hamburg oder anderen Häfen u.ä.).

  1. Für das Fortbestehen des SSC wäre es hilfreich, wenn möglichst viele Mitsegler*innen die Gutscheinlösung wählen oder uns auf einem der alternativ angebotenen Törns begleiten würden.

Für uns alle ist die Situation sehr unbefriedigend und ungewiss und wir haben Verständnis für die Bedürfnisse unserer Clubmitglieder. Wir hoffen aber, dass auch die Clubmitglieder ein gewisses Verständnis für die Situation des SSC und der SY TIMANFAYA haben. Der Vorstand des SSC betont hier ausdrücklich, dass er grosses Interesse an einer für alle zufriedenstellenden und einvernehmlichen Lösung hat.

Niedergösgen, der 07.06.2020

Der Vorstand

Zurück im Winterlager

Die Segelsaison 2020 liegt hinter uns. An dieser Stelle möchten wir euch einen kurzen Jahresrückblick sowie einen Ausblick auf das Jahr 2021 geben.

Als Erstes bedanken wir uns bei all unseren Mitseglern und Mitseglerinnen für ihre Flexibilität und das grosse Verständnis für unsere Situation. Dies hat es uns ermöglicht, die Segelsaison trotz der Umstände doch noch recht zufriedenstellend abzuschliessen. Viele haben sich von den aktuellen Bedingungen nicht abhalten lassen, mit uns zu segeln. Einige haben sich für die Gutscheinlösung entschieden und einige sind ganz von ihren Törns zurückgetreten. Wir haben für alle Entscheidungen grosses Verständnis. Aufgrund der doch noch recht hohen Zahl an Mitsegler/-innen, können wir mit dem Verlauf der Segelsaison zufrieden sein, und sind vor allem froh, dass wir all jenen, die von ihren Törns zurückgetreten sind, ihre Anzahlung komplett erstatten können. Wir werden die Betroffenen in einer gesonderten Mail noch informieren.

Die Saison 2020 glich einer Wundertüte. Immerhin zwei Törns konnten wir wie ursprünglich geplant durchführen, nämlich den ersten und den letzten. Alle anderen Törns wurden mit geändertem Törnverlauf durchgeführt.

Im ersten Teil der Saison segelten wir sehr schöne Törns in der Ostsee und in der dänischen Südsee. Anfang August sind wir dann durch den NOK (Nordostseekanal) nach Hamburg gefahren und konnten von dort aus einige Törns in der Nordsee machen, wir besuchten u.a. zweimal Helgoland und Büsum. Im September sind wir dann zurück in die Ostsee und haben den Rest der Saison wiederum an der deutschen und dänischen Küste verbracht. Leider blieb uns dann aber ab Mitte September der Zugang zur dänischen Südsee wiederum verwehrt. Dies aufgrund der hohen Infektionsrate in der Schweiz.

Wir sind froh, dass es im Verlauf der Saison keine Probleme im Zusammenhang mit Covid-19 und der Timanfaya gegeben hat, weder in Deutschland noch in Dänemark. Unseres Wissens kam es auch zu keinerlei Infektionen bei Mitsegler/-innen während unserer Törns.

Seit Mitte Oktober liegt die Timanfaya nun wieder im Winterlager in Peenemünde. Sie ist winterfest gemacht und wartet darauf, dass wir sie im nächsten Frühjahr wieder für den Sommer vorbereiten. So einfach und klar wie noch vor zwei Jahren dürfte die Planung in näherer Zukunft wohl nicht mehr werden. Wir wagen dennoch einen Ausblick auf die Saison 2021. Denn auf irgendetwas muss man sich ja freuen können.

 

Angekommen in Hamburg

Die ersten Wochen liegen hinter uns. Trotz der Covid-19 Situation konnten wir alle geänderten Törns wie geplant segeln. Wir konnten uns an der Deutschen und Dänischen Küste frei bewegen. Von Corona war nicht all zu viel zu spüren. In Deutschland gilt halt die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und in Dänemark musste man sechs Übernachtungen  anmelden.  Das war aber kein Problem. Man musste sich nur über E-Mail anmelden und bekam innerhalb von ca. 10-15 Minuten eine Bestätigung.

Startvorbereitungen 2020

Trotz Covid-19 sind wir startklar. Über den Winter wurden einige Arbeiten am Schiff durchgeführt.  So wurde der Tisch in der Plicht und die Lukendeckel komplett abgezogen und neu lackiert.  Wir haben einen neuen Flaggenstock und zwei neue Fenderbretter. Des weiteren wurden 10 neue Automatikwesten mit Schrittgurten angeschafft.

Es kann also losgehen. Skipper Boris wird am 29.6.2020 nach Peenemünde zum Schiff fahren und die letzten Arbeiten an der Timanfaya beenden.  

Timanfaya-Song

Vor einigen Tagen bekam ich eine Mail von einem ehemaligen Mitsegler auf der Timanfaya. Ich war überrascht über nachfolgenden Wortlaut.

“ In Corona-Zeiten braucht es gute Erinnerungen. Hier sind es meine Erinnerung an eine herrliche Segeltour von Sizilien nach Sardinien auf der SY TIMANFAYA in 2015. Eine perfekte Crew, viel Sonne, Wind und Musik – das musste einen guten Song geben.

Jetzt hat also die Timanfaya auch einen „eigenen“ Song. Klasse

weiter schreibt er auf seiner Homepage:

„Im September 2015 hatte ich auf der SY TIMANFAYA eine herrliche Segeltour von Sizilien nach Sardinien. Eine perfekte Crew, viel Sonne, Wind und Musik – es war eine  wunderbare und unvergessliche Woche. Die Erinnerungen an diese schöne Zeit waren die Grundlage für den Song „Longing for the wind“, der wenige Wochen später entstand.

Von der ursprünglichen Komposition bis zur endgültigen Aufnahme brauchte es dann aber noch eine sehr rechte Weile, bis alle Erinnerungen ihren musikalischen Platz gefunden hatten. Anfang 2020 setzte Drummer Marc Stämpfli mit deinen Trommeln das letzte i-Tüpfelchen obenauf (vielen Dank) et voila:“

Hier der Link zum Song „Longing for the wind“.

zur Homepage von Wolf Dieter

Danke noch mal an Wolf-Dieter Stucken

hier noch ein  Link zur Homepage seiner Band

zur Band