Zurück im Winterlager

Die Segelsaison 2020 liegt hinter uns. An dieser Stelle möchten wir euch einen kurzen Jahresrückblick sowie einen Ausblick auf das Jahr 2021 geben.

Als Erstes bedanken wir uns bei all unseren Mitseglern und Mitseglerinnen für ihre Flexibilität und das grosse Verständnis für unsere Situation. Dies hat es uns ermöglicht, die Segels

aison trotz der Umstände doch noch recht zufriedenstellend abzuschliessen. Viele haben sich von den aktuellen Bedingungen nicht abhalten lassen mit uns zu segeln. Einige haben sich für die Gutscheinlösung entschieden und einige sind ganz von ihren Törns zurückgetreten. Wir haben für alle Entscheidungen grosses Verständnis. Aufgrund der doch noch recht hohen Zahl an Mitseglern/innen, können wir mit dem Verlauf der Segelsaison zufrieden sein und sind vor allem froh, dass wir all jenen, die von ihren Törns zurückgetreten sind ihre Anzahlung komplett erstatten können. Wir werden die Betroffenen in einer gesonderten Mail noch informieren.

Die Saison 2020 glich einer Wundertüte. Immerhin zwei Törns konnten wir wie ursprünglich geplant durchführen, nämlich den Ersten und den Letzten. Alle anderen Törns wurden mit geändertem Törnverlauf durchgeführt.

Im ersten Teil der Saison segelten wir sehr schöne Törns in der Ostsee und in der dänischen Südsee. Anfang August sind wir dann durch den NOK (Nordostseekanal) nach Hamburg gefahren und konnten von dort aus einige Törns in der Nordsee machen, wir besuchten u.a. zweimal Helgoland und Büsum. Im September sind wir dann zurück in die Ostsee und haben den Rest der Saison wiederum an der Deutschen und Dänischen Küste verbracht. Leider blieb uns dann aber ab Mitte September der Zugang zur dänischen Südsee wiederum verwehrt. Dies aufgrund der hohen Infektionsrate in der Schweiz.

Wir sind froh, dass es im Verlauf der Saison keine Probleme im Zusammenhang mit Covid-19 und der Timanfaya gegeben hat, weder in Deutschland noch in Dänemark. Unseres Wissens kam es auch zu keinerlei Infektionen von Mitseglern/innen, während unseren Törns.

Seit Mitte Oktober liegt die Timanfaya nun wieder im Winterlager in Peenemünde. Sie ist winterfest gemacht und wartet darauf, dass wir sie im nächsten Frühjahr wieder für den Sommer vorbereiten. So einfach und klar wie noch vor 2 Jahren dürfte die Planung in näherer Zukunft wohl nicht mehr werden. Wir wagen dennoch einen Ausblick auf die Saison 2021. Denn auf irgendetwas muss man sich ja freuen können.

 

Angekommen in Hamburg

Die ersten Wochen liegen hinter uns. Trotz der Covid-19 Situation konnten wir alle geänderten Törns wie geplant segeln. Wir konnten uns an der Deutschen und Dänischen Küste frei bewegen. Von Corona war nicht all zu viel zu spüren. In Deutschland gilt halt die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und in Dänemark musste man sechs Übernachtungen  anmelden.  Das war aber kein Problem. Man musste sich nur über E-Mail anmelden und bekam innerhalb von ca. 10-15 Minuten eine Bestätigung.

Startvorbereitungen 2020

Trotz Covid-19 sind wir startklar. Über den Winter wurden einige Arbeiten am Schiff durchgeführt.  So wurde der Tisch in der Plicht und die Lukendeckel komplett abgezogen und neu lackiert.  Wir haben einen neuen Flaggenstock und zwei neue Fenderbretter. Des weiteren wurden 10 neue Automatikwesten mit Schrittgurten angeschafft.

Es kann also losgehen. Skipper Boris wird am 29.6.2020 nach Peenemünde zum Schiff fahren und die letzten Arbeiten an der Timanfaya beenden.  

Timanfaya-Song

Vor einigen Tagen bekam ich eine Mail von einem ehemaligen Mitsegler auf der Timanfaya. Ich war überrascht über nachfolgenden Wortlaut.

“ In Corona-Zeiten braucht es gute Erinnerungen. Hier sind es meine Erinnerung an eine herrliche Segeltour von Sizilien nach Sardinien auf der SY TIMANFAYA in 2015. Eine perfekte Crew, viel Sonne, Wind und Musik – das musste einen guten Song geben.

Jetzt hat also die Timanfaya auch einen „eigenen“ Song. Klasse

weiter schreibt er auf seiner Homepage:

„Im September 2015 hatte ich auf der SY TIMANFAYA eine herrliche Segeltour von Sizilien nach Sardinien. Eine perfekte Crew, viel Sonne, Wind und Musik – es war eine  wunderbare und unvergessliche Woche. Die Erinnerungen an diese schöne Zeit waren die Grundlage für den Song „Longing for the wind“, der wenige Wochen später entstand.

Von der ursprünglichen Komposition bis zur endgültigen Aufnahme brauchte es dann aber noch eine sehr rechte Weile, bis alle Erinnerungen ihren musikalischen Platz gefunden hatten. Anfang 2020 setzte Drummer Marc Stämpfli mit deinen Trommeln das letzte i-Tüpfelchen obenauf (vielen Dank) et voila:“

Hier der Link zum Song „Longing for the wind“.

zur Homepage von Wolf Dieter

Danke noch mal an Wolf-Dieter Stucken

hier noch ein  Link zur Homepage seiner Band

zur Band