Am 18. Oktober Vormittags um 11:00 sind wir wieder in unserem Winterlager in Peenemünde angekommen.

Der letzte Törn von Kiel nach Peenemünde war noch mal ein schöner Abschluss.

Am Sonntag den 13. Oktober haben wir bei diesigem Wetter und leichter Brise aus E-SE in Kiel abgelegt.

Der Wind hat uns dann bis Rødby gebracht. Für die Nacht von Sonntag auf Montag war Starkwind aus W-SW angesagt, den wollten wir nutzen um in einem Rutsch nach Barhöft zu kommen.

So hiess es dann am Montag morgen bei Sonnenaufgang Leinen los. Der Wind hat uns zwar kurz hinter Darsser-Ort im Stich gelassen aber wir haben es dann, mit Hilfe der Unterwassergenua, doch noch vor Einbruch der Dunkelheit nach Barhöft geschafft.

Am Dienstag ging es dann unter Maschine nach Barth. Auf dem Weg konnten wir unzählige Seevögel und Kraniche beobachten. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist ein Gebiet in dem Vögel einen sicheren Rückzugsraum haben und auch die sonstige Natur sich in Ruhe entwickeln kann.

http://www.nationalpark-vorpommersche-boddenlandschaft.de/vbl/index.php

Da wir die Timanfaya im Winter oder Frühjahr aus dem Wasser nehmen wollen um das Unterwasserschiff zu sandstrahlen und neues Antifouling aufzubringen, wollten wir bei der Werft Rammin testen ob die Timanfaya in die Kranbahn passt. Das war, wie sich herausstellen sollte eine gute Idee. Fazit: es fehlten 3 cm!  Also ging es wieder zurück über Barhöft direkt bis Stralsund. Die Wettervorhersage verhiess für Mittwoch nichts Gutes und wir mussten die geplante Stadterkundung in Stralsund (übrigens Weltkulturerbe) streichen und dafür bei Nebel und Regen um 12:20 durch die Ziegelgrabenbrücke.

Weiter ging es durch den Strelasund nach Greifswald. Dort fanden wir dann bei der Hansewerft einen Liegeplatz. Auch am Donnerstag hiess es früh ablegen da wir in Greifswald-Wiek um 11:00 wieder durch die Brücke mussten. Klärchen (so nennen the crazy Germans die Sonne) hatte dann auch langsam ausgeschlafen und so konnten wir nach der Ausfahrt die Segel hissen und „platt vor dem Laken“ über den Greifswalder Bodden segeln.

Bei schönstem Wetter haben wir uns zu einem kleinen Umweg entschieden und sind am Südperd (Südspitze der Insel Rügen) vorbei, um die Greifswalder Oie und den Ruden gesegelt. Kurz nach 17:00 wurden die Leinen in der Marina Krösslin festgemacht. Am Freitag führte mich mein Weg zunächst zum Segelmacher. Es stellte sich aber heraus, dass seine Maschinen für unsere Segel zu klein sind. Also müssen wir uns über den Winter einen passenden Segelmacher suchen.

Am Samstag hiess es ein letztes Mal Leinen los, die Fender blieben gleich draussen, denn es ging nur einmal kurz über die Peene zurück in unseren Ausgangshafen.

Damit hat sich der Kreis für das Jahr 2019 geschlossen. Nun beginnen die Arbeiten für das Winterlager und die Vorbereitungen für die Saison 2020.

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