Der Törn von Bodø nach Bergen hatte auch wieder viele spezielle Momente. Einserseits waren wieder beindruckende Landschaften zu bestaunen, andererseits gab es diesmal auch technische Herausforderungen.

Wir haben wieder den nördlichen Polarkreis übersegelt und es würde such gleich viel wärmer 😉

In der Höhe von Sandnessjoen bemerkten wir das uns eine kleine Ölspur verfolgte. Nach kurzer Rundschau war klar, das kommt aus dem Auspuff der Maschine. Also Maschine aus, aber was nun? Andrea hat sich mit Pädu ins Schlauchboot gesetzt und die Timanfaya in den nahe gelegenen Hafen von Sandnessjoen geschleppt. Nach intensiver Fehlersuche war klar wer der Verursacher der Ölspur war. Der Ölkühler des Hydraulischen Getriebes hatte sich verabschiedet. Aber wo bekommt man am Ende der Welt einen neuen Ölkühler her. Nach einem abendlichen Spaziergang konnten wir einen Bootsladen und eine grössere Werft ausfindig machen.

Voller Hoffnung schauten wir dem nächsten Morgen entgegen.

Der Bootsladen konnte uns nicht helfen aber der Deutsche Mechaniker war doch recht hilfreich bei der späteren Reparatur des Kühlers.

In der Werft trafen wir dann auf einen sehr netten Mitmenschen der uns dann auch wirklich helfen konnte und so bekamen wir am darauffolgendem Tag wirklich den passenden Ölkühler. Nach dem das Teil eingebaut war und auch seine Aufgabe erfüllte konnte die Reise weiter gehen.

Durch den unplanmässigen Aufenthalt waren wir mit unserer Zeitplanung etwas in Hintertreffen geraten. Um die Zeit wieder aufzuholen beschlossen wir den vorhandenen Nordwind zu nutzen und einen Nachtschlag einzulegen. Dies erwies sich am Ende auch als eine gute Entscheidung. So konnten wir einen der Mitsegler planmässig in Kristiansund absetzen.

Nächster Hafen war dann Molde wo wir wieder einen Tag Aufenthalt wegen eines netten kleinen Sturmtiefs hatten. Aber auch dieser Stop war kein Beinbruch. Am nächsten Tag ging es dann bei super Segelwetter weiter Richtung Bergen. Wir konnten noch einige schöne Hafen besuchen, u.a. auch das westlichste Fischerdorf Norwegens.

In Bergen konnten wir dann pünktlich ein neues Crewmitglied an Bord nehmen.

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